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Schwandorfer Marionetten

Alpenkönig und Menschenfeind

2005
Astragalus, der Alpenkönig

Stückinformation

  • von Ferdinand Raimund
  • Romantisch-komisches Märchen für Erwachsene
  • Uraufführung in Wien am 17.10.1828 im Theater in der Leopoldstadt
  • bearbeitet für das Schwandorfer Marionettentheater 2005 von Raimund Pöllmann
  • Musik von der Gruppe Piranjazz

Stückbeschreibung

Die Hauptperson ist ein unzufriedener, misstrauischer Misanthrop, ein Schlossherr mit dem viel sagenden Namen „Rappelkopf“, der sich und seiner Umwelt durch seinen krankhaften Argwohn, ja Verfolgungswahn das Leben zur Hölle macht.

Überall vermutet er Komplotte und Anschläge auf sein Leben; selbst ein gewöhnliches Küchenmesser hält er für eine Mordwaffe, seinen harmlosen Diener für seinen zukünftigen Mörder. Immer mehr verleiden ihm diese Wahnvorstellungen seine Mitmenschen und engen seinen Lebensbereich ein, bis er schließlich in die Einsamkeit eines großen Waldes flieht. Hier erscheint ihm der Alpenkönig Astragalus, um dem Griesgram Wahn und Menschenfeindlichkeit auszutreiben. Als er dem starrsinnigen Rappelkopf nicht anders beikommt, führt er ihn kurzerhand auf dessen Landgut, gibt ihm die Gestalt seines Schwagers Silberkern und nimmt selber das Aussehen des galligen Menschenfeindes an. Da sieht nun Rappelkopf zum ersten Mal seine eigene widerwärtige Gestalt ihr Unwesen treiben, und erst dadurch wird aus dem Menschenfeind wieder ein Menschenfreund.

Mitwirkende

Sprecher:
Sabine Glaab
Korbinian Graßmann
Margit Graßmann
Franz Xaver Huber
Yvonne Kolbeck
Angelina Lehrer
Christine Pöllmann
Michael Pöllmann
Raimund Pöllmann
Sebastian Pöllmann
Regina Schneeberger
Karl Steinhofer

Spieler:
Sabine Glaab
Margit Graßmann
Yvonne Kolbeck
Angelina Lehrer
Raimund Pöllmann
Regina Schneeberger

Musiker:
Wolfgang Herrneder Kontrabass
Dr. Gerhard Legat Gitarre
Peter Zorn Violine

Marionetten:

Raimund Pöllmann

Kostüme:

Christine Pöllmann

Bühnenbild:
Sebastian Pöllmann

Texteinstudierung:
Michael Pöllmann

Tontechnik/Beleuchtung:

Sebastian und Christine Pöllmann

Inszenierung/Gesamtleitung:
Raimund Pöllmann

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