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Schwandorfer Marionetten

Einen Jux will er sich machen

2016
Herr von Zangler

Stückinformation

  • Komödie  
  • von Johann Nepomuk Nestroy
  • Uraufführung: 10. März 1842 im Theater an der Wien
  • bearbeitet für das Schwandorfer Marionettentheater
  • von Raimund Pöllmann

Stückbeschreibung

Bevor der Gemischtwarenhändler Zangler in die nahe gelegene Stadt fährt, um dort ein paar wichtige Dinge zu erledigen, verkündet er seinem Gesellen Weinberl, dass er ihn nach seiner Rückkehr zu seinem Kompagnon machen werde und macht den Lehrbuben Christopherl zu seinem neuen Gesellen. Nach der Abreise des Chefs beschließen die beiden, während dessen Abwesenheit das Geschäft zuzusperren und in der Hauptstadt sich mit einem Abenteuer einen Jux zu machen. Doch als sie dort dem Prinzipal beinahe in die Arme laufen, flüchten sie sich in den Modesalon der Madame Knorr, ohne zu wissen, dass dies die Braut ihres Chefs Zangler ist. Als Grund ihres Erscheinens gibt Weinberl an, die Rechnung einer „Frau von Fischer“, seiner frisch vermählten Ehefrau, zahlen zu wollen. Als plötzlich tatsächlich Frau von Fischer, die Freundin der Madame Knorr, im Geschäft erscheint, scheint es für beide etwas „eng“ zu werden. Frau von Fischer jedoch geht aus Neugier auf diese Komödie ein. Sie lässt sich mit ihrer Freundin von den beiden Kavalieren zu einem luxuriösen Abendessen einladen und bringt damit die beiden in arge finanzielle Bedrängnis. Im Restaurant bemerken dann Weinberl und Christopherl, dass neben ihnen, hinter einer spanischen Wand, der Prinzipal Zangler sitzt und speist. Sie fliehen mit einem vor dem Lokal wartenden Fiaker, den Zangler bestellt hat, um sein Mündel Marie und deren Liebhaber August Sonders in den Gewahrsam seiner Schwägerin, Fräulein Blumenblatt, zu bringen. Im Hause des Fräulein Blumenblatt kommt es schließlich zu schweren Verwicklungen. Gerade noch rechtzeitig machen sich Weinberl und Christopherl aus dem Staub und treffen in der Morgendämmerung vor dem „G’wölb“ des Hauses Zangler ein.

Mitwirkende

Sprecher:
Yvonne Böckl
Sabine Glaab
Alexander Hoffelner
Franz Xaver Huber
Christine Pöllmann
Michael Pöllmann
Ursula Schiller
Regina Schneeberger
Simon Schober
Karl Steinhofer

Spieler:
Sabine Glaab
Markus Matschuck
Ursula Schiller
Regina Schneeberger
Wolfgang Spannbauer 

Musiker:

Texteinstudierung:
Michael Pöllmann/Raimund Pöllmann

Marionetten und Bühnenbild:
Raimund Pöllmann

Tontechnik:
Christine Pöllmann

Kostüme, Beleuchtung und Regieassistenz:
Christine Pöllmann

Regie und Gesamtleitung:
Raimund Pöllmann

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