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Schwandorfer Marionetten

Gaslicht

2008
Bella und Jack Manningham

Stückinformation

  • von Patrick Hamilton
  • Kriminalstück in drei Akten
  • Übersetzung aus dem Englischen von G. D. B. A. Schweiz und Guenter Bloecker
  • Uraufführung am 5. Dezember 1938 im Richmond Theatre, London
  • Deutsche Erstaufführung am 27. November 1946 im Theater in der Kaiserallee Berlin
  • Erschienen im Verlag Gustav Kiepenheuer, Bühnenvertriebs - GmbH, Berlin-Charlottenburg
  • bearbeitet für das Schwandorfer Marionettentheater 2008 von Raimund Pöllmann
  • Musik: Verschiedene Musikstücke von Lochplatten, abgespielt auf einer Plattenspieldose der Polyphon Musikwerke, Leipzig

Stückbeschreibung

London, im Jahr 1880 - seit das Ehepaar Jack und Bella Manningham vor einem halben Jahr ein älteres möbliertes Haus in London gekauft und bezogen hatten, verschwinden dauernd die unterschiedlichsten Gegenstände, um dann später irgendwo im Haus wieder aufzutauchen. Jack beschuldigt seine Frau diese Dinge zu verstecken und behauptet, sie leide an Gedächtnisstörungen, da sie sich an nichts mehr erinnern kann. Das führt so weit, dass er ihr sogar droht, sie in eine Irrenanstalt einweisen zu lassen.

Als Bella selbst schon fast an ihrem Verstand zweifelt, erscheint eines Tages in Abwesenheit ihres Mannes ein freundlicher älterer Herr, der pensionierte Polizeidetektiv Rough. Ihn lässt der Mord vor zwanzig Jahren an der Vorbesitzerin des Hauses nicht ruhen - wurden doch die berühmten Juwelen der alten Dame und ihr Mörder nie gefunden. Im Gespräch mit Bella erfährt Rough von den sonderbaren Vorfällen im Haus der Manninghams, von Jacks regelmäßigen, abendlichen Spaziergängen und den eigenartigen Geräuschen im versperrten Obergeschoß.

Mitwirkende

Sprecher:
Yvonne Böckl
Sabine Glaab
Franz Xaver Huber
Raimund Pöllmann
Regina Schneeberger

Spieler:
Yvonne Böckl
Sabine Glaab
Margit Graßmann
Regina Schneeberger
Wolfgang Spannbauer
Birgit Symader

Marionetten/Bühnenbild:
Raimund Pöllmann

Kostüme/Bühnentechnik:
Christine Pöllmann

Texteinstudierung:
Franz Xaver Huber
Raimund Pöllmann

Regie/Gesamtleitung:
Raimund Pöllmann

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